Neue Polizeibedienstete für Brandenburg

4. Oktober 2021 | Themenbereich: Aktuell, Brandenburg | Drucken

Innenminister Stübgen begrüßt Anwärterinnen und Anwärter / 30 Jahre Polizeiausbildung in Brandenburg
Oranienburg – Pünktlich zum Semesterstart: 202 Frauen und Männer beginnen heute ihr Studium beziehungsweise ihre Ausbildung an der Hochschule der Polizei in Oranienburg (Landkreis Oberhavel). 78 Anwärterinnen und Anwärter werden eine Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst absolvieren, die zweieinhalb Jahre dauert. 124 Frauen und Männer starten ihr dreijähriges Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Innenminister Michael Stübgen begrüßte die Auszubildenden und Studierenden gemeinsam mit der Präsidentin der Hochschule, Prof. Dr. Heike Wagner, die auch die Ernennungsurkunden übergab.

Innenminister Stübgen: „Polizist zu werden, ist keine gewöhnliche Berufswahl – es ist eine Lebenseinstellung. Das Selbstverständnis, für die Sicherheit Brandenburgs einzutreten und sich für den Zusammenhalt von Staat und Gesellschaft einzusetzen, prägen das Bild unserer Landespolizei. An der Hochschule wird dafür das Fundament gelegt. Junge Menschen lernen hier das Alphabet erstklassiger Polizeiarbeit. Unser Zusammenleben beruht auf Werten wie Toleranz, Solidarität, Rücksichtnahme und Respekt vor der Würde des Menschen. In ihrem täglichen Dienst gilt unsere Polizei als Garant dieser Wertemaßstäbe. Diesen Anspruch haben wir auch an unsere neuen Anwärterinnen und Anwärter.“

Mit den Neueinstellungen zum 1. Oktober begeht die Hochschule der Polizei gleich zwei Jubiläen – 30 Jahre Polizeiausbildung in Brandenburg und rund zehn Jahre Weiterbildung unter dem Dach der Hochschule der Polizei. Parallel zur Begrüßungsveranstaltung eröffnete die Hochschulpräsidentin das Jubiläumsjahr, welches unter dem Motto „Polizei in Bildung“ steht.

Hochschulpräsidentin Prof. Heike Wagner: „Bildung bewegt – in Zeiten gesellschaftlicher Umwälzungen ist es erforderlich in Bewegung zu bleiben. Bewegung erfordert Energie und ist nicht selten anstrengend. Eine gute Bildung macht beweglich, um die alltäglichen Herausforderungen des anspruchsvollen Polizeiberufes zu meistern. Diese Bildung in all ihren Formen und Ebenen zu vermitteln – dafür steht unsere Hochschule der Polizei.“

Die 202 Auszubildenden und Studierenden kommen aus insgesamt elf Bundesländern. Knapp zwei Drittel stammen aus Brandenburg, 40 kommen aus Berlin. Jeweils fünf Personen für den mittleren Polizeivollzugsdienst und für den gehobenen Polizeivollzugsdienst können Fremdsprachenkenntnisse auf Muttersprachniveau nachweisen.

Zusätzlich beginnen heute auch 27 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte den Aufstiegslehrgang in den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Diese Weiterbildung dauert insgesamt ein halbes Jahr.