Zwischenbilanz

6. August 2021 | Themenbereich: Aktuell, Bayern | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht eine positive Zwischenbilanz: „Die Bayerische Grenzpolizei hat im Wege der Schleierfahndung bereits am ersten Tag der verschärften Einreiseregelungen mehr als 500 Personen kontrolliert. Hinzu kommen knapp 4.000 Kontrollen an den bayerischen Flughäfen in Memmingen und Nürnberg. Die Nachweispflicht wurde von den meisten Reiserückkehrern vorbildlich eingehalten. Der Großteil der Reisenden hat sich mit den neuen Regelungen auseinandergesetzt und ist gut vorbereitet.“ Laut Herrmann konnten insgesamt nur zehn Verstöße festgestellt werden. Herrmann: „Trotz dieser erfreulichen Bilanz bleibt es wichtig, auch weiterhin konsequente Kontrollen durchzuführen, um eine 4. Infektionswelle zu vermeiden.“ Herrmann kündigte an, dass die Bayerische Grenzpolizei in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Bundespolizei die Situation in den kommenden Tagen weiter beobachten wird und je nach Entwicklung der Lage auch eine Anpassung der Kontrollschwerpunkte vornehmen wird. „Die Abstimmung und Zusammenarbeit unserer Grenzpolizei mit der Bundespolizei ist hervorragend. Dadurch können wir auch künftig die Kontrolldichte im grenznahen Raum gezielt anpassen. Dort, wo sich vermehrt Verstöße abzeichnen, werden wir auch mehr Personal einsetzen“, so Herrmann.

Seit dem 1. August 2021 müssen alle Einreisende ab zwölf Jahren bei der Einreise über einen negativen Testnachweis verfügen, unabhängig davon, ob sie auf dem Land- oder dem Luftweg einreisen. Ausgenommen sind Genesene und vollständig Geimpfte. Wer aus einem Virusvarianten-Gebiet einreist, muss auch bei vollständiger Impfung oder Genesung einen negativen Test vorweisen können. Weiterhin müssen zusätzlich Einreisende, die aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten einreisen, noch vor der Einreise nach Deutschland die Digitale Einreiseanmeldung (DEA) ausfüllen (www.einreiseanmeldung.de).