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GdP Sachsen verwundert über erneuten Präsidenten-Rausschmiss

Die GdP Sachsen nimmt ein wiederholtes Mal mit Bedauern zur Kenntnis, dass Polizeiführungskräfte sang- und klanglos durch den Innenminister abserviert werden, ohne das notwendige Ermittlungen abgeschlossen worden sind. Wir werden das Gefühl nicht los, dass zur Beruhigung der Öffentlichkeit eine unüberlegte und übereilte Rochade vollzogen wird, die keinem nutzt. Auf keinem Fall der Polizei und erst recht nicht dem Landeskriminalamt, welches mit ihrem Präsidenten noch nicht allzu lange einen Mann an der Spitze hatte, der in seiner Amtszeit viel Fachwissen, aber auch sein Herz einbrachte.
Ob dieser Rausschmiss der richtige Weg ist, wieder Vertrauen herzustellen, ist mehr als fraglich.

Wie soll Vertrauen aufgebaut werden, wenn bei Führungskräften immer die Angst im Hinterkopf sitzt, dass bei öffentlich gewordenen Fehlverhalten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (die in keiner Dienststelle zu vermeiden sind) nicht die erforderliche und erhoffte Unterstützung durch das Innenministerium, sondern ohne Schuldspruch sofort das Fallbeil droht.

Die GdP Sachsen erwartet in solchen Situationen keine Einzelaktionen, sondern ein professionelles Herangehen im Sinne aller.
Unser Rechtsverständnis sieht anders aus: adäquate Bestrafung der schuldig Gesprochenen ohne wenn und aber und keine vorgezogenen Polemiken, um einzelne Gemüter zu beruhigen. Das darf nicht unser Bild der Zukunft sein!

Ein gutes Zeichen wäre es, wenn der Innenminister sich hinter seine Behördenleiter der Polizei stellen würde und nach nochmaliger Überlegung eine Rolle rückwärts vollzieht, die durchaus als ein positives Zeichen zu sehen wäre … als ein Zeichen, dass man in der Lage sei, die in der Eile begangenen Fehler auch zu revidieren …