Herrmann beim Projekt “Gemeinsam interkulturell stark” der Münchner Polizei

22. März 2021 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Im Rahmen einer virtuellen Abschlussveranstaltung hat sich heute Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann in München bei 25 Polizisten und 22 Flüchtlingen für ihr “großartiges und vorbildliches Engagement” bedankt, sich zu ‘Kulturmoderatoren’ ausbilden zu lassen. Es handelt sich um das Projekt ‘Gemeinsam interkulturell stark’, das im August 2019 vom Polizeipräsidium München und der gemeinnützigen Organisation ‘BrückenBauen’ zusammen mit weiteren Partnern gestartet wurde. “Unsere neuen Kulturmoderatoren sorgen in Flüchtlingsunterkünften für mehr Vertrauen in die Polizei und vermitteln wichtige Themen der Kriminal- und Verkehrsprävention”, erklärte Herrmann. “Das ist ein hervorragender Ansatz, das interkulturelle Miteinander zu stärken!”

Wie Herrmann erläuterte, setzen die Kulturmoderatoren in den Flüchtlingsunterkünften auf Begegnung und gemeinsamen Dialog: “Ziel ist, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionen respektvoll, friedlich und sicher miteinander zusammenleben.” Wichtig sei auch, die rechtstaatliche Rolle der Polizei in Deutschland zu verdeutlichen. “Nur so können Geflüchtete unseren Polizistinnen und Polizisten gegenüber angstfrei und unvoreingenommen sein und in Notsituationen bei ihnen auch aktiv Hilfe suchen.”

Auch der Münchner Polizeipräsident Thomas Hampel würdigte das Projekt “als sehr wichtigen und innovativen Meilenstein bei der polizeilichen Integrations- und Präventionsarbeit”. Er dankte den beteiligten Partnern von BrückenBauen und kaos GmbH für die bisherige professionelle Zusammenarbeit und wünschte den zertifizierten Kulturmoderatoren viel Erfolg bei der Ausübung ihrer