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Justizminister Claussen eröffnet den 6. Deutschen Bewährungshilfetag: „Handlungssicherheit in der Bewährungshilfe. Selbstwirksamkeit stärken“

Das Ministerium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein veranstaltet heute (22. März) und morgen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer e.V. (ADB) und dem DBH Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik e.V. den 6. Deutschen Bewährungshilfetag. Aufgrund der Corona-Pandemie findet er als Hybridveranstaltung statt. Rund 200 Teilnehmende diskutieren dabei aktuelle Themen der Handlungssicherheit in der ambulanten Resozialisierung von Straftäterinnen und Straftätern.

Justizminister Claus Christian Claussen ging in seinem, per Live-Stream in die Schleswig-Holsteinische Landesvertretung in Berlin eingespielten, Grußwort auf das vermehrt von den Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfern geäußerte Bedürfnis nach Sicherheit ein. In Ihrer täglichen Arbeit sind die Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer häufig schwierigen Situationen ausgesetzt. „”Verunsicherung, Bedrohungsszenarien, mögliche Übergriffe sind nur einige der von Ihnen zurückgemeldeten Begriffe. Diese Sorgen müssen wir sehr ernst nehmen und die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz ergreife”n“, sagte Claussen.

Die Debatten auf dem Bewährungshilfetag betreffen etwa Fragen der technischen und sozialen Sicherheit und der angemessenen sozialarbeiterischen Handlungskompetenzen. Ein weiteres Augenmerk wird auf den sicheren Umgang mit komplexer gewordenen Regelungen des Datenschutzes gelegt. Vorträge von Expertinnen und Experten sowie Facharbeitsgruppen greifen die benannten Herausforderungen auf und machen Handlungsvorschläge für ein sicheres und selbstwirksames Arbeiten in der Bewährungshilfe. Die Ergebnisse sollen im Anschluss von den Teilnehmenden in die Praxis der 16 Bundesländer getragen werden und Fortentwicklungen anstoßen, die zu mehr Sicherheit in der Bewährungshilfe führen.