Start der Internationalen Wochen gegen Rassismus

17. März 2021 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Was können wir als Gesellschaft gegen Rassismus tun? Welche Hilfsangebote gibt es für Betroffene? Und welche Strategien gibt es gegen Hassrede (hatespeech) im Internet? Um diese und viele weitere Fragen geht es von heute (15. März) bis zum 28. März bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter dem Motto “Solidarität. Grenzenlos.” hat das Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein (LDZ S-H) gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern ein digitales Veranstaltungsprogramm organisiert.

Für Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack haben diese landesweiten Aktionen eine zentrale Bedeutung im Kampf gegen Rassismus. Das machte sie in ihrem Grußwort bei der heutigen Eröffnungsveranstaltung deutlich: “”Rassismus hat viele Gesichter. Er zeigt sich nicht nur in den extremen Formen von krimineller Gewalt, Hass oder Hetze. Die von Rassismus Betroffenen können das bestätigen. Rassismus begegnet uns auch im Alltag: Zum Beispiel in Form von Äußerungen, bei der Wohnungssuche oder beim Besuch einer Bar oder eines Clubs. Lassen Sie uns gemeinsam unsere Stimmen erheben gegen Rassismus für eine tolerante, friedliche und vielfältige Gesellschaft.””

Landesweit können alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner Vorträge, Filme und Ausstellungen oder Lesungen verfolgen, um rassistisch diskriminierende Denkmuster zu erkennen, Auswege zu finden und alternative Handlungsstrategien Kennenzulernen. Dabei richtet sich ein Großteil der Angebote ganz gezielt an die breite Öffentlichkeit. Pädagogische Fachkräfte, junge Menschen und vor allem Betroffene werden durch weitere spezifische Angebote explizit angesprochen.

Gemeinsames Ziel ist es, Solidarität mit Betroffenen auszudrücken und zugleich landesweit auf Rassismus als eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung aufmerksam zu machen, dahingehend zu sensibilisieren und die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner zum Nachdenken anzuregen.

In diesem Jahr beteiligen sich mehr als 20 Netzwerkpartnerinnen und –partner des Landesdemokratiezentrums an der gemeinsamen Programmausgestaltung.