Neue Leiterin Polizeieinsatz im Präsidium Rheinpfalz

4. März 2021 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat heute Polizeidirektorin Anja Rakowski zur neuen Leiterin der Abteilung Polizeieinsatz im Polizeipräsidium Rheinpfalz ernannt. Als ständige Vertreterin des Behördenleiters ist sie damit die erste Polizeibeamtin in Rheinland-Pfalz in dieser herausgehobenen Leitungsfunktion und folgt in dieser Position Georg Litz, dem Minister Lewentz im Dezember 2020 die Leitung der Behörde übertragen hat.

„Ich wünsche Frau Rakowski, deren Arbeit ich während ihrer Zeit im Ministerium sehr schätzen gelernt habe, in Ihrer neuen Funktion viel Erfolg“, so der Innenminister.

Für Polizeidirektorin Anja Rakowski ist dies die erste Funktion im Polizeipräsidium Rheinpfalz. Sie trat 1990 in den Polizeidienst des Landes Rheinland-Pfalz ein und durchlief alle Laufbahnen vom mittleren über den gehobenen bis zum höheren Polizeidienst. Nach dem Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und dem anschließenden Aufstieg in den höheren Polizeidienst war sie seit 2009 zunächst stellvertretende Leiterin der 1. Bereitschaftspolizeiabteilung in Enkenbach-Alsenborn. Danach übernahm sie 2013 die Leitung der Polizeiinspektion Mainz 1 und wechselte 2016 als Referentin in das Ministerium des Innern und für Sport in Mainz, wo sie später die Leitung des Lagezentrums übernahm. Zuletzt war sie seit 2019 im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik Leiterin des Präsidialstabs.

Der Abteilung Polizeieinsatz sind die Polizeidirektionen Landau, Ludwigshafen und Neustadt sowie die Kriminaldirektion und der Führungsstab nachgeordnet. Frau Rakowski ist damit in ihrer neuen Funktion für über 1700 Mitarbeitende verantwortlich.

Er sei dabei überzeugt, dass das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit dem Führungsduo Georg Litz und Anja Rakowski sehr gut aufgestellt sei, um anstehende Herausforderungen wie beispielsweise den Neubau des Polizeipräsidiums in Ludwigshafen oder die Fortentwicklung der Nachwuchswerbung und der Frauenförderung gemeinsam zu bewältigen, sagte der Minister.