GdP Rheinland-Pfalz setzt mit anderen Akteur:innen ein Zeichen für Vielfalt in der Polizei

25. Februar 2021 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Rheinland-Pfalz | Drucken

Im Zuge der Kampagne „Demokratie und Polizei – wir brauchen einander!“ hat die GdP sich dafür eingesetzt, dass die Zeitanteile für die Ansprechstelle für lesbische, schwule, bisexuelle, transidente und intergeschlechtliche Menschen (AS LSBTI*) in der Polizei ausgeweitet werden und dass diese Thematik mehr in das polizeiliche Studium und in die Fortbildung integriert werden. Nun hat Inneminister Lewentz mit dem Hauptpersonalrat Polizei eine Dienstvereinbarung hierzu geschlossen.
Landeschefin Kunz: „Wir freuen uns darüber, dass die gemeinsame Initiative der GdP mit anderen Akteur:innen zur Stärkung der Vielfalt in der Polizei erfolgreich war. Die Polizei Rheinland-Pfalz ist eine bunte und offene Bürgerpolizei. Auch mit dieser Initiative kommt dies erneut zum Ausdruck.“
Eine Polizeibeamtin des Polizeipräsidium Mainz füllt diese Tätigkeit im Nebenamt (also neben ihrer dienstlichen Funktion) aus und kann jetzt ein Viertel ihrer Arbeitszeit dazu nutzen, ihre Aufgaben gemäß der Dienstvereinbarung umzusetzen. Zu diesen Aufgaben gehört die vertrauensvolle Beratung und gegebenenfalls auch die Intervention bei innerdienstlichen Problemen (z.B. Diskriminierung oder Mobbing) von Kolleg:innen. Sie ist auch Ansprechpartnerin für LSBTI*, die Opfer von Gewalt wurden und sie arbeitet mit Initiativen und Organisationen zusammen, die sich der Aufklärung und Prävention widmen. In der Namensbezeichnung hätte sich die GdP noch das Q für die queeren Menschen gewünscht. Eine Aufgabe für die Zukunft!