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Mehr Ausbildungsplätze für die Polizei

Die Thüringer Landesverwaltung stellte im Jahr 2020 1.311 Ausbildungsplätze für junge Menschen im ersten Ausbildungsjahr zu Verfügung. „Das sind 162 Ausbildungsplätze mehr als noch im Jahr 2019“, resümiert Innenminister Georg Maier. Ein Grund dafür sind deutlich mehr Einstellungen von Anwärter:innen im mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst, die dem Geschäftsbereich des Thüringer Ministeriums für Inneres und Kommunales unterliegen. Ebenfalls gesteigert werden konnten 2020 die Einstellungen von Lehramtsanwärter:innen im gehobenen und höheren Dienst im Geschäftsbereich des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.

Die statistische Erhebung zeigt zum Stichtag des 20. Oktobers, dass 2020 insgesamt 221 Auszubildende und 1.071 Beamtenanwärter:innen eingestellt wurden. Zusätzlich wurden 19 Ausbildungsplätze nach dem dualen Prinzip besetzt. In einer Ausbildung in der Landesverwaltung befanden sich unter Berücksichtigung der Aufstiegsbeamten und Wiederholer:innen zum Stichtag 2.707 Nachwuchskräfte.

Im Geschäftsbereich des Thüringer Wissenschaftsministeriums bilden die Hochschulen kontinuierlich aus. Dabei ist die Zahl der Auszubildenden in den letzten Jahren stetig auf inzwischen 435 angestiegen. Im Berufsbildungsjahr 2019/20 wurden Ausbildungsstellen in 24 Berufen nach dem Berufsbildungsgesetz angeboten. Darunter sind neben den klassischen Verwaltungsberufen wie Kauffachkraft für Bürokommunikation bzw. Büromanagement, fachangestellte Person für Medien- und Informationsdienste oder verwaltungsfachangestellte Person auch medizinische, handwerkliche und IT-Berufe wie Krankenpfleger:in, Feinwerkmechaniker:in, Tischler:in, Gärtner:in oder Fachinformatiker:in.

„Die Zahlen zeigen, dass der Freistaat weiter ein attraktiver Arbeitgeber für junge Menschen ist. Mit Blick auf die hohe Anzahl der zu erwartenden Altersabgänge in den kommenden Jahren in der Thüringer Landesverwaltung, liegt es aber auch im besonderen Interesse der Landesregierung, die Ausbildungszahlen in den künftigen Jahren auf einem hohen Niveau zu halten.“, betont Minister Maier.