Spannende Wahlen der künftigen Führung

15. Januar 2021 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) kommt am 19. Januar 2021 zu ihrem 25. Ordentlichen Bundeskongress zusammen – erstmals in digitaler Form. Der ursprünglich für den Mai 2020 geplante Kongress in Berlin musste wegen der Corona-Pandemie erst verschoben werden und findet nun aus einem Berliner Studio online statt.

Für die zu vergebenden sechs Ämter in der Bundesleitung der DPolG kandidieren insgesamt zehn Frauen und Männer. Der Bundesvorsitzende Rainer Wendt, seit 2007 an der Spitze der DPolG, kandidiert erneut und hat mit Kirsten Lühmann, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen, eine ernstzunehmende Gegenkandidatin. Die Wahlen für das Führungsteam sind im schriftlichen Verfahren durch einen Notar durchgeführt worden, der in der nichtöffentlichen Sitzung die Ergebnisse bekanntgeben wird.

Mehr als 300 Delegierte aus 16 Landesverbänden sowie der Bundespolizeigewerkschaft haben auch über andere Führungspositionen der Gewerkschaft zu entscheiden. In den Antragsberatungen ziehen sie Bilanz der vergangenen fünf Jahre, debattieren über Initiativen zur Inneren Sicherheit, zur Beschäftigtensituation der Polizei in Bund und Ländern sowie zum Programm der DPolG für die kommende Wahlperiode.

Die Wahlen, Beratungen und Abstimmungen erfolgen im internen Bereich. Gern steht die neu gewählte Bundesleitung für Fragen der Medien im Anschluss an den Bundeskongress zur Verfügung. Hierzu wird rechtzeitig zu einer Videokonferenz eingeladen werden.