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Jahreswechsel deutlich ruhiger als gewöhnliche Silvesternächte

Die Silvesternacht verlief nach Einschätzung der rheinland-pfälzischen Polizei insgesamt deutlich gemäßigter als gewöhnliche Silvesternächte. Es herrschte eine überwiegend friedliche Stimmung. Der Schwerpunkt der polizeilichen Einsätze lag in diesem Jahr auf den Kontrollen im Zusammenhang mit den Corona-Regelungen.

Der Großteil der Bevölkerung habe sich diszipliniert an die Corona-Beschränkungen gehalten und musste entsprechend erst gar nicht kontrolliert werden. Dennoch wurden Kontrollen bei 939 Personen durchgeführt und dabei landesweit 459 Verstöße registriert.

Die Silvesternacht verlief nach Einschätzung der rheinland-pfälzischen Polizei insgesamt deutlich gemäßigter als gewöhnliche Silvesternächte. Es herrschte eine überwiegend friedliche Stimmung. Der Schwerpunkt der polizeilichen Einsätze lag in diesem Jahr auf den Kontrollen im Zusammenhang mit den Corona-Regelungen. Der Großteil der Bevölkerung habe sich diszipliniert an die Corona-Beschränkungen gehalten und musste entsprechend erst gar nicht kontrolliert werden. Dennoch wurden Kontrollen bei 939 Personen durchgeführt und dabei landesweit 459 Verstöße registriert.

Feuerwerkskörper durften auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen nicht gezündet werden und wurden im Vergleich zum Vorjahr dort auch deutlich seltener genutzt. Die Polizei registrierte 40 solcher Fälle im Land. Wo Feuerwerksartikel genutzt wurden, fand das Abbrennen überwiegend im privaten Bereich statt. Neben den Innenstädten der Ober- und Mittelzentren stand die Überwachung der Ausgangssperren in den Bereichen Ludwigshafen, Speyer und Frankenthal im besonderen Fokus. Gegen die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen wurde in 158 Fällen verstoßen.

Die Polizeipräsidien im Land meldeten insgesamt, auch aufgrund der winterlichen Witterung, ein nur geringes Personenaufkommen im öffentlichen Raum, ohne dass es hierbei zu größeren Menschenansammlungen kam, die ein polizeiliches Eingreifen erforderlich machten. Bei landesweit 75 Personen wurden dennoch Verstöße aufgrund von unzulässigen Personenansammlungen im öffentlichen Raum festgestellt. In 73 Fällen wurde entgegen den Vorgaben keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und in 68 Fällen wurde der Mindestabstand nicht eingehalten.
Die Polizeipräsidien hatten die Stärken der Dienstgruppen in allen Landesteilen und besonders im Bereich der nächtlichen Ausgangsbeschränkungen zu Silvester deutlich erhöht, um in enger Abstimmung mit den zuständigen Ordnungsbehörden bei Verstößen frühzeitig einzugreifen und diese konsequent zu verfolgen. Auch die Bereitschaftspolizei und Diensthundeführer waren eingesetzt.

Innenminister Roger Lewentz hatte im Vorfeld an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger appelliert: „Die Zeiten sind leider nicht für ausgelassenes Feiern. Mit der gebotenen Zurückhaltung kann aber jeder mit dazu beitragen, dass 2021 die Pandemie zurückgedrängt wird und dann auch wieder mehr gefeiert werden darf.“