Trier: Die „Menschen“ müssen bei der Nachsorge im Vordergrund stehen

4. Dezember 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Rheinland-Pfalz | Drucken

„Der Einsatz in Trier zeigt die Professionalität der praktischen Polizeiarbeit der Kolleginnen und Kollegen des PP Trier und aus dem ganzen Land und vor allem einer besonnen und erfahrenen Einsatzleitung. In einer solchen fürchterlichen Situation wissen alle Polizistinnen und Polizisten, dass sie funktionieren müssen und stellen ihre eigenen Bedürfnisse, Nöte und Emotionen zurück: der polizeiliche Auftrag steht im Vordergrund“, stellt Landesvorsitzende Sabrina Kunz heraus.
Jetzt müsse es ganz entschieden darum gehen, insbesondere auch die Polizistinnen und Polizisten zu betreuen, welche aufgrund ihres Auftrages über Stunden diesen Bildern ausgesetzt waren.

Wertschätzung und Anerkennung drücken sich in diesen Fällen durch Nähe und Gesprächsangebote aus, nicht durch mediale Verlautbarungen. Allen Kolleginnen und Kollegen muss jetzt auch die Zeit zur Verfügung stehen, die Erlebnisse für sich verarbeiten zu können. In Namen der gesamten GdP im Land, aber auch über die Landesgrenze hinaus, wünschen wir allen Betroffenen viel Kraft.

„Wir sind stolz darauf, dass der Täter in Trier innerhalb von vier Minuten durch unsere Kolleginnen und Kollegen gestellt und festgenommen werden konnte. Wir können mit Fug und Recht sagen, dass die brutale Tat am vergangenen Dienstag eines der fürchterlichsten Ereignisse ist, welches das Land je erlebt hat. Aus diesem Grund möchte ich den Kolleginnen und Kollegen für ihr Einschreiten recht herzlich danken“, betont Kunz.

Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Trier, Peter Kretz, hierzu: “Am heutigen Tag hingen weiße und rote Luftballons in Herzform im Eingangsbereich des Polizeipräsidiums in Trier. Diese nette Geste der Wertschätzung und des Dankes gibt den Kolleginnen und Kollegen Mut und Kraft. Die Anteilnahme aus der Bevölkerung ist groß und berührt uns sehr. Die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Rettungskräften und der Zusammenhalt der Menschen hier in Trier stärkt uns!“