GdP Hamburg begrüßt politische Einigung zum Silvester-Feuerwerk

26. November 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Hamburg, Interessenvertretungen | Drucken

 

Hamburgs GdP-Chef Niens: „Wir brauchen die Akzeptanz der Bevölkerung für die Einschränkungen und kein Vollzugsdefizit.
Die GdP Hamburg unterstützt das Verbot von Silvester-Knallerei an wichtigen Plätzen und sogenannten Hot-Spots, begrüßt aber die Einigung auf politischer Ebene von Bund und Ländern, das traditionelle Silvester-Feuerwerk nicht grundsätzlich zu verbieten.

„Wir brauchen die Akzeptanz der Bevölkerung für die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Dazu gehört, dass Traditionen, wie das Silvester-Feuerwerk, nicht prinzipiell verboten werden. Eine massive Konfrontation zwischen verärgerten Bürgerinnen und Bürgern und der Polizei wäre für alle schlecht gewesen.“, erläutert Hamburgs GdP-Chef Horst Niens die Auffassung seiner Gewerkschaft.

Die GdP hatte in Bund und Ländern darauf hingewiesen, dass die Polizei weder personell noch materiell in der Lage ist, ein solches Verbot überall durchzusetzen. Erkennbare Vollzugsdefizite mit anschließenden Diskussionen über die Gründe des Defizits hätten nach Meinung der GdP der Polizei sehr geschadet.

„Die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, womöglich ganz auf das individuelle Feuerwerk an Silvester freiwillig zu verzichten, ist die deutlich bessere Entscheidung der politischen Führung in unserem Land. Wichtig sind jetzt Zeichen der Einigkeit in der Politik mit einem klaren Kurs und klaren Zielen. Parteipolitische Spielereien schaden da nur“, stellte Niens abschließend klar.