Verantwortung liegt bei den Bürgerinnen und Bürgern

23. November 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen (GdP) sieht die Diskussion um ein aktuell diskutiertes Verbot von Silvesterfeuerwerk differenziert. Einschränkungen seien notwendig, die Kontrolle und Durchsetzung eines Verbotes bedeute aber weitere Belastungen in einer ohnehin angespannten Zeit. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen Dietmar Schilff: „Die Gewerkschaft der Polizei sieht die Idee eines offiziellen Verbotes von Silvesterfeuerwerk kritisch. Die Kontrolle und Durchsetzung eines Verbotes würde zusätzliches Personal binden, was in der ohnehin meist ereignisreichen Silvesternacht kaum machbar sein dürfte.“

In Anbetracht der angespannten Lage, auch in den Krankenhäusern, setze man auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. „Feiern in großen Gruppen oder das Versammeln zum gemeinsamen Anschauen des Feuerwerks sind aus Gründen des Infektionsschutzes in diesem Jahr ja ohnehin leider nicht möglich“, so Schilff. Die GdP appelliert darum an die Bevölkerung, Abstand von wilden Feiern und ausschweifendem Böllern zu nehmen, aus eigenem Interesse und als solidarisches Zeichen an alle Infizierten und die Menschen, die sich um sie kümmern.
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