Pistorius zur Festnahme eines islamistischen Gefährders im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg

9. November 2020 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Niedersachsen | Drucken

Vor dem Hintergrund der Festnahme eines islamistischen Gefährders angesichts einer akuten terroristischen Anschlagsgefahr am gestrigen Freitag im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg, hier ein Statement des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius:

„Die Gefahr islamistisch motivierter Anschläge ist in Deutschland und auch in Niedersachsen weiter gegenwärtig. Die gestrigen Maßnahmen durch die Polizei Lüneburg und das LKA Niedersachen haben gezeigt, dass die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder gut funktioniert. Ich bin dankbar, dass diese sehr schnell und konsequent auf aktuelle Erkenntnisse reagiert und alle Maßnahmen getroffen haben, um einen möglichen islamistisch motivierten Anschlag zu verhindern. Mein ausdrücklicher Dank gilt hier auch den Bundesbehörden. Klar ist: Unsere Sicherheitsmaßnahmen haben gegriffen! Mit dem gerichtlich angeordneten Langzeitgewahrsam auf Basis des niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes ist die akute Gefahrenlage entschärft. Jetzt können die Ermittlerinnen und Ermittler die Erkenntnisse verdichten und alle weiteren notwendigen Schritte einleiten.“