Reisen ins Nachbarland vermeiden

3. November 2020 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Nordrhein Westfalen | Drucken

Reul: „Dies ist nicht die Zeit für Freundschaftspflege und Shoppingtouren. Niederländer und Deutsche sollten Abstand halten. Das hilft beiden Ländern im Kampf gegen Corona und rettet Leben.“

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul und der niederländische Minister für Justiz und Sicherheit, Ferd Grapperhaus, haben ihre Landsleute dazu aufgerufen, unnötige Reisen in das jeweilige Nachbarland zu vermeiden. „Dies ist einfach nicht die Zeit für Geselligkeit, Freundschaftspflege und Shoppingtouren. Niederländer und Deutsche sollten jetzt Abstand halten. Das hilft beiden Ländern im Kampf gegen Corona und rettet Leben“, sagte Reul.

Grapperhaus betonte: „Das Virus hält sich nicht an Landesgrenzen, deshalb müssen wir das machen. Ein Ausflug oder Einkaufstouren im Nachbarland, verstärken nur die weitere Verbreitung des Virus auf beiden Seiten der Grenze.“

Beide Länder melden erhöhte Infektionszahlen. Die Regeln, um der Pandemie Einhalt zu gebieten, sind sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland verschärft worden. Die Einschränkung sozialer Kontakte – auch international – gelten als Schlüsselelement im Kampf gegen die Corona-Pandemie.
Die Niederlande werden von deutscher Seite komplett als Risikogebiet eingestuft. Im Rahmen ihres Ampelsystems haben die niederländischen Behörden für Deutschland Warnstufe Gelb, für einige Gebiet Warnstufe Orange ausgegeben. Die Grenzen zwischen den Niederlanden und Deutschland bleiben aber offen, betonten die Minister.