Herrmann stellt neues Polizeiboot in Regensburg auf der Donau in Dienst

2. November 2020 | Themenbereich: Ausrüstung, Bayern, Polizei | Drucken

Das heute in Regensburg von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann offiziell seiner Bestimmung übergebene neue Polizeiboot ‘WSP 11’ kann sich sehen lassen: Mit 14,93 Metern Länge, 4,10 Metern Breite, einer Geschwindigkeit von 39 Stundenkilometern und einer Tragfähigkeit von 15 Personen sowie mit der neuesten Technik ausgestattet, ist es hervorragend geeignet für die Einsätze auf der Donau. “Das wichtigste Arbeitsmittel der Wasserschutzpolizei ist das Polizeiboot. Wir legen daher in Bayern großen Wert auf eine moderne Flotte, die auf dem neusten Stand der Technik ist. Nur so können die anspruchsvollen Aufgaben bestmöglich erfüllt werden,” sagte Herrmann bei der Bootsübergabe. “Das neue Boot verbessert spürbar die Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei. Die rund 1,3 Millionen Euro Anschaffungskosten sind bestens angelegt”, ist sich der Minister sicher.

Das neue Streckenboot ‘WSP 11’ von der österreichischen ÖSWAG Werft Linz ersetzt das alte Polizeiboot aus dem Jahr 2001. Zu den Neuerungen zählen unter anderem ein leistungsstarker LED-Scheinwerfer sowie eine Wärmebildkamera, mit der die Personensuche am und im Wasser deutlich erleichtert wird. Das neue Boot verfügt über einen Aluminiumrumpf statt glasfaserverstärktem Kunststoff, was mehr Sicherheit bei Anstößen und Kurvenfahrten bietet. Weiterhin ist das Boot bestens geeignet für das Festmachen an Güterschiffen, um während der Fahrt Kontrollen durchzuführen.

Die Wasserschutzpolizei Regensburg mit ihren acht Polizeibediensteten ist örtlich zuständig für einen 88 Kilometer langen Abschnitt der Donau sowie Teilbereiche der Flüsse Naab und Regen. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Überwachung gefährlicher Gütertransporte sowie die Kontrolle von Wasserfahrzeugen hinsichtlich Zulassung, Qualifikation und Anzahl der Besetzung. Außerdem trägt die Wasserschutzpolizei auch dafür Sorge, dass umwelt- und fischereirechtliche Bestimmungen eingehalten werden. Allein im Jahr 2019 wurden knapp 1.000 Schiffe und Boote von der Wasserschutzpolizei Regensburg kontrolliert. Herrmann: “Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, für ihr vorbildliches Engagement und ihre hohe Einsatzbereitschaft”.

Die Wasserschutzpolizei in Bayern verfügt aktuell über 42 Boote unterschiedlichster Gattungen. 2020 fließen insgesamt rund 35 Millionen Euro in die Erneuerung des Fuhrparks der Bayerischen Polizei, zu denen auch die Boote der Wasserschutzpolizei zählen. Herrmann: “Damit modernisieren wir den Fuhrpark spürbar mit insgesamt 1.000 neuen Fahrzeugen und zwei neuen Streckenbooten in Regensburg und Passau.”