Justizminister besucht medizinische Abteilung der JVA Lübeck – „Der landesweite Ausbau der Telemedizin in den Anstalten hat sich bewährt.“

25. Oktober 2020 | Themenbereich: Schleswig-Holstein, Strafvollzug | Drucken

Justizminister Claus Christian Claussen hat  die medizinische Abteilung der Justizvollzugsanstalt Lübeck besucht. Dabei ging es insbesondere um die im Zuge der Corona-Pandemie implementierte Telemedizin. Die telemedizinische Versorgung war im Frühjahr in allen schleswig-holsteinischen Justizvollzugsanstalten flächendeckend installiert worden, um bestmöglich für drohende Krankheitsfälle in der Corona- Pandemie gerüstet zu sein. „”Ich finde die Telemedizin beeindruckend. Dieses Verfahren bietet, gerade in Krisenzeiten, vielfältige Möglichkeiten für schnelle medizinische Hilfe in unseren Justizvollzugsanstalten”“, erklärte der Minister. „”Ich möchte die Gelegenheit aber auch dazu nutzen, mich bei allen Bediensteten in unseren Anstalten zu bedanken für ihren Einsatz in den vergangenen Monaten. Sie leisten, trotz der erhöhten Gefahrenlage, tolle Arbeit”!“

Die telemedizinische Versorgung in den Justizvollzugsanstalten wird gemeinsam mit dem Dienstleister A+Videoclinic GmbH rund um die Uhr sichergestellt. Mit dieser Lösung können die Bediensteten in kürzester Zeit ärztliche Unterstützung per hochauflösender Videoübertragung in Anspruch nehmen. So wird einerseits die gesetzlich vorgeschriebene Gesundheitsfürsorge der Gefangenen zu jeder Uhrzeit gewährleistet, andererseits verbessern sich damit die Arbeitsbedingungen deutlich, da die Belastung mit erkrankten Gefangenen gerade an den Wochenend- und Nachtdienstzeiten für die Bediensteten enorm ist.