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GdP Niedersachsen begrüßt die Ankündigung einer Polizeialltags-Studie

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen begrüßt die Ankündigung des Niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius, ihren Vorschlag einer Betrachtung des Polizei-Alltags umzusetzen. Eine weitere Untersuchung zur Verbreitung von Extremismus in der Polizei hält sie für nicht notwendig.
„Wir freuen uns, dass der Innenminister unsere Idee einer Untersuchung des Polizeialltags aufgegriffen hat und eine entsprechende Studie in die Wege leiten will“, erklärte der Landesvorsitzende Dietmar Schilff am Dienstag. Schilff plädiert dafür, parteiübergreifend möglichst viele Bundesländer für eine solche Analyse zu gewinnen. Auch eine bundesweite Betrachtung sei wünschenswert.

Eine weitere Studie zu Extremismus in der Polizei halte er für nicht notwendig. Die Zahlen im jüngst vom Bundesinnenminister vorgestellten Lagebericht zu Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden liefere dazu keinen Anlass. Darum blicke man einer solchen Untersuchung auch gelassen entgegen, sollte es doch dazu kommen. Die Gefahr eines Generalverdachtes sehe er nicht: „Über 80 Prozent der deutschen Bürgerinnen und Bürger vertrauen der Arbeit der Polizei und dieses Vertrauen ist absolut gerechtfertigt.“

Die Analyse des Alltags der Polizeiarbeit könne einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dieses Vertrauen zu halten und weiter auszubauen. „Es geht insbesondere um Wertschätzung polizeilicher Arbeit“, erklärte Schilff.