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GdP Saarland befürchtet Stellenchaos in der saarländischen Polizei

Der heute in erster Lesung verabschiedete Doppelhaushalt 21/22 des Landtages des Saarlandes zeigt, dass auch in Pandemiezeiten der Bildungs-, Justiz- sowie Polizeibereich von der Politik nicht vergessen worden sind. Die vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport eingeforderten Stellen reichen nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Landesbezirk Saarland, jedoch bei weitem nicht aus, um die in der saarländischen Polizei weiterhin vorherrschende Personalnot zu regulieren. Weiterhin stellt die GdP kritisch, dass neben fehlenden Stellen bislang keine Finanzmittel geplant sind, welche die geringe Mitarbeiterzufriedenheit in der saarländischen Polizei steigern könnten.

Als Ausfluss ihrer Mitgliederbefragung fordert die GdP eine Steigerung der Karrieremöglichkeiten und eine spürbare Erhöhung der Polizeizulage. Der Landesvorsitzende der GdP, David Maaß, hierzu: „Die personelle Durststrecke in unserer Polizei ist noch lange nicht vorüber. Nach Informationen der GdP wird es beispielsweise im Tarifbereich bis Ende 2021 nicht möglich sein, freiwerdende Stellen nachzupersonalisieren. Der Grund hierfür ist, dass der Stellenplan über das Maß hinaus ausgereizt ist. Die fehlende Möglichkeit, dringend benötigtes Personal einzustellen, wird die gesamte saarländische Polizei zu spüren bekommen. Um zusätzliche Überlastungsspitzen zu vermeiden, muss hier zwingend bis zur zweiten Lesung im Dezember nachgesteuert werden!“