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Bürger halten sich überwiegend an Maskenpflicht

Beim landesweiten Maskenpflichtkontrolltag sind unter Mitwirkung der Polizei insgesamt 3630 Personen kontrolliert worden. Dabei wurden insgesamt 2400 Ordnungswidrigkeiten nach der Coronabekämpfungs-Verordnung festgestellt. In 2176 Fällen wurde entgegen den Vorgaben keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Hierbei wurden die Betroffenen durch die Einsatzkräfte überwiegend mündlich verwarnt.
An den gemeinsamen Kontrollen mit den zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden waren landesweit rund 230 Polizistinnen und Polizisten im Rahmen der Amtshilfe beteiligt. „Sowohl mit Blick auf die Maskentragepflicht, als auch der Überprüfungsmaßnahmen war überwiegend Verständnis in der Bevölkerung festzustellen. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hielt sich an die gültigen Vorschriften und musste daher erst gar nicht kontrolliert werden“, bilanzierte Innenminister Roger Lewentz.

Schwerpunkte der Kontrollen waren der Haltestellen des ÖPNV, Einkaufsstraßen und Gastronomiebetriebe. Auffällig hoch war aus Sicht der Polizeibehörden die Beanstandungsquote jedoch in den Wartebereichen des öffentlichen Personennahverkehrs. Hier herrscht nach den Einlassungen der Kontrollierten teilweise der Irrtum vor, dass die Maskenpflicht nur in den öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht schon in den Wartebereichen gilt. Es kam bei einigen Kontrollen zu Diskussionen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit der Maskentragepflicht. Die meisten Kontrollierten zeigten sich jedoch nach der Belehrung einsichtig.

„Ziel des gemeinsamen Kontrolltages war es, die Akzeptanz gerade auch der Pflicht zum Tragen der Masken zum Schutz aller Mitmenschen in der Bevölkerung in den Fokus zu rücken“, betonte Minister Lewentz.