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GdP Baden-Württemberg fordert Corona-Schnelltests für die Polizei

Angesichts steigender Infektionszahlen und der zu erwartenden saisonalen Grippewellen im Herbst und Winter fordert die GdP Baden-Württemberg flächendeckende Corona-Schnelltests für alle COVID-19-Verdachtsfälle innerhalb der Polizei. Die Durchführung von PCR-Schnelltests kann den Schutz der Polizeibeschäftigten und die Einsatzfähigkeit ganzer Dienststellen sicherstellen.
In einem persönlich übergebenen Brief an Innenminister Thomas Strobl fordert die GdP Baden-Württemberg die Bereitstellung von Corona-Schnelltests für die Polizei Baden-Württemberg. Die PCR-Schnelltests können die Einsatzfähigkeit der Dienststellen und den Schutz der Polizeibeschäftigten und der Öffentlichkeit gewährleisten.

„Die Auswertung der regulären Coronatests beim Hausarzt dauert mehrere Tage, daher sind diese für die Polizeibeschäftigten nicht geeignet. PCR-Schnelltests dagegen liefern ein Ergebnis innerhalb einer Stunde. Um die Aufrechterhaltung des täglichen Dienstes zu gewährleisten ist es unabdingbar, dass für systemrelevante Berufe, insbesondere für die Polizei, PCR-Schnelltests für COVID-19-Verdachtsfälle zur Verfügung gestellt werden. Zu lange Warte- und möglicherweise auch Quarantänezeiten bedeuten häufig einen unnötig langen Ausfall der Beschäftigten“, so Andreas Heck, stellvertretender Landesvorsitzender der GdP.

„Bereits seit April werden dank der Unterstützung durch Herrn Innenminster Strobl umfassende Testreihen durch den Polizeiärztlichen Dienst des Landeskriminalamts durchgeführt, jedoch noch keine Schnelltests. Herr Strobl selbst sprach sich in einer Pressemitteilung vom 13.04.2020 dafür aus, die Gesundheit und die Handlungsfähigkeit der Polizei zu gewährleisten, wofür wir sehr dankbar sind“, unterstreicht Hans-Jürgen Kirstein, Landesvorsitzender der GdP, die aktuelle Forderung.