Erste Runde DFB-Pokal 2020/21: Fängt es so an, wie es aufgehört hat?

14. September 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Chance vertan und den wahren Fußballfans einen Bärendienst erwiesen“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher mit Blick auf das an diesem Wochenende stattgefundene DFB-Pokal-Spiel zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart. Während viele „ausgehungerte“ Fußballfans glücklich waren, endlich wieder ein Fußballspiel des F.C. Hansa Rostock im Ostseestadion live erleben zu dürfen, nutzten einige Chaoten die Möglichkeit um die Polizei anzugreifen und interpretierten die Corona Auflagen auf ihre eigene Art.

Polizeibeamte wurden verletzt!

Durch diese Chaoten wurden schon auf dem Weg in das Ostseestadion massiv „Pollenböller“, Bengalfackeln, Rauch- und Nebeltöpfe sowie Raketen gezündet und abgebrannt. Dabei wurden Polizeibeamte verletzt! Auch im Stadion war man dann im Bereich der Südtribüne „etwas enger“ zusammen, als im Bereich der Nord, – Süd- und Westtribüne.

Prinzipiell ist es eine gute Sache, wenn Fußballspiele endlich wieder mit Zuschauern im Stadion stattfinden können. Um eine diesbezügliche Entscheidung hatten bundesweit die Vereine mit den Verantwortlichen in Stadt und Land lange gerungen. Jedem war klar, dass bei den Spielen an diesem Wochenende ganz genau hingeschaut werden wird und danach wird man entscheiden, ob es für die Fans einfacher oder schwieriger wird ins Stadion zu kommen.

„Einige Chaoten können es entweder nicht verstehen oder es war ihnen scheißegal. Die Folgen ihres Verhaltens haben ALLE zu tragen“, so Schumacher abschließend.

Den verletzten Polizeibeamten wünschen wir GUTE BESSERUNG.