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Herrmann verabschiedet Kirchenrätin Hilda Schneider als Polizeiseelsorgerin

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich heute bei der feierlichen Verabschiedung von Kirchenrätin Hilda Schneider als evangelische Polizeiseelsorgerin für deren segensreiches Wirken bedankt. “Sie gaben den Kolleginnen und Kollegen Halt und Orientierung und halfen ihnen so, den Belastungen des Berufes standzuhalten und Schwierigkeiten besser zu überwinden”, sagte Herrmann in seiner Rede nach dem Festgottesdienst in der Münchner St. Markuskirche. Schneider war im Jahr 2000 die erste Frau in der vor 100 Jahren ins Leben gerufenen Bayerischen Polizeiseelsorge. Sie hat diese fast 20 Jahre lang entscheidend mitgeprägt. “Unzähligen Polizistinnen und Polizisten haben Sie geholfen, nach belastenden Einsätzen wieder das seelische Gleichgewicht zu finden”, lobte Herrmann. Der Innenminister erinnerte dabei unter anderem an den Einsatz im Januar 2006 in Bad Reichenhall, als das Dach der Eissporthalle einstürzte und zahlreiche Menschen unter sich begrub. Schneider half damals mit Kollegen und anderen Notfallseelsorgern und sprach mit den Angehörigen der Opfer +++

Mit Schneiders Ruhestand folgt ihr als hauptamtliche Polizeiseelsorgerin Kirchenrätin Marion Seidel nach, die heute feierlich in das Amt eingeführt wurde. Herrmann ist sich sicher, dass Seidel, die bereits seit 2002 im Nebenamt als Polizeiseelsorgerin tätig ist, Schneiders segensreiche Tätigkeit hervorragend weiterführen wird. “Und diese Tätigkeit ist vielfältig: Vom berufsethischen Unterricht, in dem mit den Berufsanfängern über die Themen Toleranz, Menschenbild und Menschenwürde gesprochen wird, über Seminare und Gottesdienste bis hin zu seelsorgerischen Aufgaben in privaten oder beruflichen Krisensituationen”, erklärte Herrmann.