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Innenministerium startet Umstrukturierung der polizeilichen Fachabteilung

Innenminister Michael Stübgen hat heute in Potsdam angekündigt, die polizeiliche Fachabteilung des Innenministeriums grundlegend neu zu strukturieren. Dieser Schritt sei das Ergebnis eines längeren Diskussionsprozesses und werde aktuell in Workshops auf fachlicher Ebene vorbereitet, so Stübgen. „Zu einer hochprofessionellen Polizei gehört eine leistungsfähige Fachaufsicht auf ministerieller Ebene. Damit wir das auch weiterhin gewährleisten können, wollen wir zu klareren Strukturen finden und Schwerpunkte noch stärker an zukünftigen Anforderungen moderner Polizeiarbeit ausrichten. Mir ist es wichtig, dass wir auf allen polizeilichen Ebenen auf der Höhe der Zeit bleiben. Deshalb setzen wir auch im Innenministerium alles daran, die bestmöglichen Voraussetzungen für Brandenburgs Polizistinnen und Polizisten sicherzustellen. Ziel der Umstrukturierung ist es daher auch, die strategische Planung im Ministerium zu bündeln und die operative Führung in der Polizei zu stärken.“

Unter anderem sei beabsichtigt ein reines IT-Referat zu schaffen, dessen Aufgabe die strategische Planung für digitale Ausrüstung und Strukturen in der Polizei sein werde, kündigte Stübgen an. Eine neue Bürgerbeschwerdestelle soll ebenfalls im Ministerium eingerichtet werden und Maßnahmen der präventiven Kriminalitätsbekämpfung sollen stärker in den Fokus rücken. Es ist beabsichtigt, bis Ende 2020 die Planung abzuschließen und bis Mitte 2021 dann umzusetzen. Mit der Umstrukturierung wurde der langjährige Leiter der Polizeiabteilung, Dr. Herbert Trimbach, beauftragt, der dafür seine aktive Dienstzeit nochmals bis zum 31. August 2021 verlängert hat und nun endgültig zurück auf den Posten des Abteilungsleiters 4 versetzt wurde. Die bisher laufende Ausschreibung wurde aufgehoben.