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25. Todestag: Innenminister erinnert an Martin Heinze

Innenminister Michael Stübgen und Polizeipräsident Oliver Stepien haben in der Polizeiinspektion Potsdam an Martin Heinze erinnert, der heute vor 25 Jahren ermordet wurde. Der Polizeihauptmeister war der erste Polizist im Land Brandenburg, der nach der Wende im Polizeidienst getötet wurde. Er wurde am 20. August 1995 im Alter von 46 Jahren auf Zivilstreife von einem Einbrecher erstochen. Der Täter wurde später wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Martin Heinze hinterließ seine Frau und zwei Kinder. In der Inspektion erinnert eine Gedenktafel an den Polizeihauptmeister.

Stübgen: „Das Schicksal von Martin Heinze erinnert uns schmerzlich daran, welchen Gefahren Polizistinnen und Polizisten ausgesetzt sind. Tag und Nacht sind sie im Einsatz und riskieren ihre Gesundheit und sogar ihr Leben, damit wir alle sicher und frei leben können. Dafür erhält unsere Polizei auch von den allermeisten Menschen im Land den Respekt und die Wertschätzung, die sie vollkommen zu Recht verdient hat. Leider zeigen die vielen Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten aber auch eine andere Seite unserer Gesellschaft. Diesen Hass und diese Gewalt müssen wir gemeinsam entschieden zurückweisen und auf das Allerschärfste verurteilen. Daran gemahnt uns auch das Schicksal von Martin Heinze, dessen Erinnerung wir weiter lebendig halten werden.“

An der Gedenkveranstaltung nahmen auch Inspektionsleiter Maik Toppel und der Vorsitzende des Martin-Heinze-Fonds, Ulrich Papperitz, teil. Der Innenminister ist Schirmherr des Fonds, der Hinterbliebene von im Dienst ums Leben gekommenen Polizisten aus Brandenburg unterstützt.