BKA öffnet gehobenen Dienst für IT-Experten

14. August 2020 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die DPolG begrüßt es, dass künftig Absolventen technischer Studiengänge beim BKA im gehobenen Dienst verbeamtet werden können. Bisher war dies nur mit einem verwaltungsinternen Studienabschluss möglich. DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt: “Die Notwendigkeit, verstärkt IT-Spezialisten bei den Sicherheitsbehörden einzustellen, liegt auf der Hand. Deshalb muss alles getan werden um gute hoch ausgebildete Fachkräfte unbürokratisch gewinnen zu können.”

Die Neuregelung hat das Bundeskabinett beschlossen. Künftig sollen jährlich Cyber-Kriminalisten im höheren zweistelligen Bereich eingestellt werden. Die neue Laufbahn steht Bewerbern offen, die ein Studium im informationstechnischen, naturwissenschaftlichen oder ingenieurstechnischen Bereich abgeschlossen haben. In einem dreitägigen Auswahlverfahren sollen die körperliche Tauglichkeit, soziale und kognitive Fähigkeiten sowie IT-Fachkenntnisse getestet werden. Dann soll eine zweijährige kriminalpolizeiliche Weiterbildung an der Hochschule des Bundes folgen. In der Zeit sollen die Anwärter als Tarifbeschäftigte beim BKA angestellt werden. Anschließend kann die Verbeamtung in den gehobenen Kriminaldienst erfolgen.