Maritimes Sicherheitszentrum hat sich als überregionales Bündnis zur Gefahrenabwehr auf Nord- und Ostsee bewährt

16. Juli 2020 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Im Rahmen ihrer Sommertour hat Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack gestern (15. Juli) die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel und das Maritime Sicherheitszentrum in Cuxhaven besucht.

In Brunsbüttel machte sie sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Wasserschutzpolizei: “”Leider mussten die Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen der Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel im Juni ja Corona-bedingt ausfallen. Insofern freue ich mich sehr, dass ich jetzt die Gelegenheit hatte, mir vor Ort einmal ein genaues Bild machen zu können.””

Die Ministerin betonte, dass die Wasserschutzpolizei insgesamt einen hohen Stellenwert in der Landespolizei habe. Deshalb sei bereits im vergangenen Jahr ein deutlicher Personalzuwachs von über 20 Planstellen für die WSP in Schleswig-Holstein beschlossen worden: “”Unser erklärtes Ziel ist es, die Wasserschutzpolizei in Zukunft weiter zu stärken. Deshalb wollen wir zum Beispiel einen Fokus auf die Nachwuchsgewinnung legen und Konzepte zur Aus- und Fortbildung weiterentwickeln.””

Von Brunsbüttel aus ging es für die Ministerin mit einem Küstenboot zu Einrichtungen des überregionalen Maritimen Sicherheitszentrums in Cuxhaven. Unter anderem besuchte sie die gemeinsame Wasserschutzpolizeileitstelle der Küstenländer und das Havariekommando.

“”Das maritime Sicherheitszentrum hat sich in der Vergangenheit als gemeinsames Zentrum der Küstenländer und des Bundes bewährt. Und mit der klaren Zuständigkeit des Havariekommandos bei komplexen Schadenslagen auf See ist gewährleistet, dass notwendige Hilfe und Unterstützung einheitlich und schnell auf den Weg gebracht werden kann.””