Enge Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz ist unverzichtbar

15. Juli 2020 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Schleswig-Holstein | Drucken

Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat sich im Rahmen ihrer Sommertour im Gefahrenabwehrzentrum Neumünster gestern (14. Juli 2020) über die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie die betreffenden lokalen Führungsstrukturen informiert.

“”Im Gefahrenabwehrzentrum Neumünster lernt man die enorme Bandbreite unserer Feuerwehren, der Rettungsdienste sowie des Katastrophenschutzes im Haupt- und im Ehrenamt kennen. Hier kommt alles zusammen, und hier arbeiten alle zusammen, um Menschen zu helfen und zu retten. Sie leisten einen unverzichtbaren Dienst für unsere Gesellschaft””, sagte die Ministerin bei einem Rundgang über das Gelände.

Im Gefahrenabwehrzentrum befinden sich neben der Berufsfeuerwehr der Standort der Freiwilligen Feuerwehr Mitte sowie die ehrenamtlichen Katastrophenschutzeinheiten, die integrierte Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle sowie die Stabsräume der unteren Katastrophenschutzbehörde. Die Ministerin betonte, es sei die Kernaufgabe des Staates, für die Sicherheit der Menschen zu sorgen. Dazu gehörten neben der Polizei auch der Brand- und Katastrophenschutz. “”Nach dem Ende des Kalten Krieges ist das leider ein bisschen in den Hintergrund geraten. Die Ereignisse der vergangenen Jahre – von Hochwassern über Stürme bis hin zur jetzigen Corona-Pandemie – haben uns in Erinnerung gerufen, dass wir Vorsorge treffen müssen””.

Die Landesregierung habe in den vergangenen Jahren erheblich in den Katastrophenschutz investiert. So sei der Fuhrpark seit 2017 mit Landesmitteln in Höhe von 11 Millionen Euro modernisiert worden. Bislang konnten damit 94 Fahrzeuge beschafft werden.