Beschwerdestelle in modernes Qualitätsmanagement für gesamte Landesverwaltung umwandeln

1. Juli 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Anlässlich der vom niedersächsischen Innenministerium vorgelegten Jahresstatistik der „Beschwerdestelle für Bürgerinnen und Bürger und Polizei“ weist die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen erneut auf die Entbehrlichkeit dieser Stelle hin. „Wir haben uns von Beginn an für ein modernes Beschwerde-, Ideen- und Vorschlagsmanagement ausgesprochen. Die Große Koalition sollte jetzt bald ihr Versprechen – wie im Koalitionsvertrag festgelegt – einlösen, diese Stelle so umzuwandeln, dass die gesamte Landesverwaltung davon profitiert“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff.
„Die Zahlen haben sich kaum verändert. Sie rechtfertigen nach wie vor keine Beschwerdestelle, die die Polizei ausdrücklich benennt“, so Schilff. „Die Polizei ist Teil der Gesellschaft und das große Vertrauen der Bevölkerung in die polizeiliche Arbeit ist berechtigt. Seit Jahren sprechen mehr als 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den Beschäftigten der Polizei ihre Anerkennung aus.“

„Die Polizei leistet hervorragende Arbeit und bearbeitet die Kritik, die an sie herangetragen wird, souverän, transparent und professionell“, so Schilff. Die Statistik bestätige zudem, dass die Vorwürfe von „latentem“ oder „strukturellem Rassismus“ jeglicher Grundlage entbehrten.