GdP Niedersachsen verurteilt Angriffe auf die Polizei!

22. Juni 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt die Angriffe auf Polizeibeschäftigte am Wochenende und fordert Maßnahmen zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit. Dietmar Schilff, stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender und Vorsitzender der GdP Niedersachsen: „Mit Entsetzen nehmen wir die massiven Ausschreitungen in Stuttgart, Gütersloh, Göttingen und anderswo zur Kenntnis. Es gab eine Reihe von verletzten Kolleginnen und Kollegen der Polizei, auch in Niedersachsen. Das ist mal wieder nicht nur ein Angriff auf die Polizei, sondern spiegelt den Hass auf unseren Staat wider.“
Die Belastung der Polizei war an diesem Wochenende in der ganzen Bundesrepublik und so auch in Niedersachsen wieder extrem hoch. Die Einsatzkräfte müssen sich nicht nur dauernd mit aggressiven Menschen auseinandersetzen, sondern setzen auch ihre Gesundheit in Zeiten der Pandemie und ihre körperliche Unversehrtheit aufs Spiel.

Dietmar Schilff: „Hinzu kommt dann noch, dass sich die Polizei auch noch schlaue und teils pauschal verurteilende Sprüche aus der Politik anhören muss. Anstatt sich mit den Menschen in der Polizei zu befassen, mit ihnen über die Einsätze, die Belastungen und ihren Ängsten zu befassen und für Abhilfe zu sorgen, wird von einigen Seiten über sie in einer Art und Weise geredet, die mit dazu beiträgt, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei beschädigt wird und, wie wir sehen, den notwendigen Respekt in die schwere polizeiliche Arbeit vermissen lässt.“

Die GdP Niedersachsen begrüßt ausdrücklich die von Innenminister Pistorius eingebrachte Erfurter Erklärung, die am 19.06.2020 durch die IMK einstimmig beschlossen wurde und in der sich die Innenminister und –senatoren klar hinter die gute und wichtige Arbeit der Polizei sowie vor die Polizeibeschäftigten stellen.