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Innenminister und Oberbürgermeister beraten über Polizei-Analyse in der Landeshauptstadt Saarbrücken

Die von Innenminister Klaus Bouillon initiierte Regionalanalyse zur Einordnung der Kriminalitätsentwicklung und deren Eindämmung in der Saarbrücker City war heute Thema eines Treffens zwischen dem Innenminister und Uwe Conradt, dem Oberbürgermeister von Saarbrücken.

„Mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Analyse erhoffen wir uns zielgenaue Maßnahmen herausarbeiten zu können, um die Kriminalität in Saarbrücken einzudämmen“, so Innenminister Klaus Bouillon.

Aufgrund der im bundesweiten Vergleich hohen Zahlen insbesondere im Bereich von Körperverletzungs- und Diebstahlsdelikten in der Landeshauptstadt Saarbücken hatte der Innenminister in der vergangenen Woche eine sicherheitspolitische und kriminologische Regionalanalyse in Auftrag gegeben. Mit einer kriminologischen Regionalanalyse wird beispielsweise die Annahme überprüft, ob die Begebenheiten einer Stadt, wie z. B. das Unterhaltungsangebot, die Zusammensetzung von Handel und Gewerbe, die Wohnstrukturen, und andere Bedingungen entscheidende Auswirkungen auf das Sozialverhalten und damit auch auf die Kriminalität entfalten.

Um u.a. die Teilnahme möglicher Netzwerkpartner an der Analyse zu besprechen, trafen sich jetzt Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt und Minister Klaus Bouillon. Der Minister: „So wird uns beispielsweise das Landesinstitut für Präventives Handeln zur Seite stehen.“ Ebenfalls angedacht ist die wissenschaftliche Begleitung des Projekts durch die htw Saar.

Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Saarbrücken ist die einzige Großstadt des Saarlandes. Wir unterstützen gerne alle Maßnahmen, die die Sicherheit in der Stadt für die Saarbrückerinnen, Saarbrücker und unsere Gäste verbessern. Dazu erwarte ich mir aufschlussreiche Ergebnisse aus der Regionalanalyse. Parallel dazu werden wir unsere bestehende, erfolgreiche Sicherheitspartnerschaft mit dem Land weiter ausbauen. Wir setzen auch weiterhin auf eine enge Kooperation mit Polizei und Innenministerium.“

Mit diversen Maßnahmen ist man bereits im Kampf gegen die Kriminalität in der Saarbrücker City aktiv geworden: Verstärkte Präsenzkontrollen im Zentrum wie auch in den Randgebieten der Landeshauptstadt gepaart mit der Sicherheitspartnerschaft und gemeinsamen Kontrollen von Ortspolizeibehörde und Polizeikräften haben sich in der Vergangenheit bewährt.

Auch das Videoschutzkonzept am Saarbrücker Hauptbahnhof und der Johanneskirche und die Zusammenlegung der drei bestehenden Polizeidienststellen zu einer Polizeiinspektion „Saarbrücken-Stadt“ in Saarbrücken sollen hier für eine weitere Verbesserung der Situation sorgen.