GdP Bremen angegriffen – aber auch den Rechtsstaat

12. Juni 2020 | Themenbereich: Bremen, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Geschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bremen wurde in der vergangenen Nacht wieder von Extremisten angegriffen. Die gesicherte Fensterfront wurde durch massive Gewalteinwirkung beschädigt. Am gegenüberliegenden Gebäude in der Bremer Innenstadt wurde neben dem Symbol für Anarchie der die Parole „Polizei nicht reformierbar“ hinterlassen. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehr als 4.000 Euro. Der Bremer GdP Landesvorsitzende Lüder Fasche: „Das ist kein zu bagattellisierender Fall von Vandalismus, sondern vielmehr ein Angriff gegen alle Polizeibeschäftigten im allgemeinen und die Gewerkschaft der Polizei im Besonderen!

Als GdP stehen wir seit 70 Jahren für die demokratischen Werte unseres Rechtsstaates. Wir werden das auch weiterhin tun. Solche plumpen Einschüchterungsversuche führen nur dazu, dass wir uns noch intensiver in gesellschaftliche Diskussionen einmischen. Erst Recht bei so schwierigen Themen wie Rassismusvorwürfen gegen die Polizei.

Wer allerdings, wie zuletzt vermehrt, Partei- oder Gewerkschaftszentralen angreift, nimmt an dieser Diskussion nicht mehr teil, sondern stellt sich als Anarchist gegen unseren demokratischen Rechtsstaat und gegen die gesamte Gesellschaft.

Wir sind uns auch sicher, dass alle relevanten politischen und gesellschaftlichen Kräfte hinter uns stehen und sich entschlossen gegen diese extremistischen Kräfte stellen. Pauschalvorwürfe gegen die deutsche Polizei schüren stattdessen nur zusätzlich den offenkundigen Hass linksextremer Gruppen auf Staat und Gesellschaft.“
Die GdP bittet die Bevölkerung, die Polizei Bremen bei den intensiven Maßnahmen zur Ermittlung der Täter durch entsprechende Hinweise zu unterstützen.