Eindringlicher Appell der GdP Niedersachen: Sachlich debattieren

15. Mai 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen appelliert eindringlich an alle, die am Wochenende in verschiedenen niedersächsischen Städten gegen Corona-Auflagen demonstrieren wollen, sich an die Abstandsregeln und weitere Auflagen zum Infektionsschutz zu halten. „Jede und jeder hat ein Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht zu demonstrieren. Wenn sich aber Demonstrierende bewusst über Schutzmaßnahmen hinwegsetzen und die Gesundheit anderer gefährden, können und werden wir das nicht dulden“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff.
„Das gilt insbesondere auch, wenn unsere Kolleginnen und Kollegen betroffen sind und vorsätzlich angehustet oder angespuckt werden. Dies ist eine Straftat und wird entsprechend angezeigt. Auch diejenigen, die dazu aufzurufen, Polizeibeschäftigte absichtlich zu infizieren, begehen eine Straftat“, so Schilff weiter.

Der GdP-Landesvorsitzende forderte in diesem Zusammenhang erneut dazu auf, in der Debatte um Corona-Auflagen sachlich zu bleiben sowie die Botschaften von Skeptikern zu hinterfragen und nicht unreflektiert zu übernehmen.

„Falschinformationen und Verschwörungstheorien helfen uns nicht weiter. Wir müssen uns vielmehr konstruktiv mit den Problemen der Corona-Krise auseinandersetzen, zusammenhalten, denjenigen, die Hilfe brauchen, helfen und solidarisch sein. Insofern appelliere ich: Verlassen Sie sich nur auf beweisbare Inhalte und seriöse Quellen.“