Bilanz nach knapp einer Woche “Maskenpflicht” im ÖPNV

1. Mai 2020 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Seit Montag müssen Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen, Haltestellen und in Servicecentern Mund und Nase mit einer Maske, einem Tuch oder Schal bedecken. Nach den ersten Tagen mit der neuen Regelung haben sich Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek am Münchner Ostbahnhof ein Bild von der Einhaltung der sogenannten „Maskenpflicht“ gemacht und eine positive Zwischenbilanz gezogen.

„Die Maskenpflicht stößt auf große Akzeptanz“, beobachtete Verkehrsministerin Schreyer. „Rückmeldungen von den Verkehrsverbünden zeigen, dass die große Mehrheit der Fahrgäste eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, an vielen Stellen sind es 98 oder sogar 99 Prozent. Bewusste Verstöße gibt es kaum. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn jeder eine Maske oder Vergleichbares trägt und dabei auch weiterhin ausreichend Abstand hält, können wir die Infektionsgefahr reduzieren.“

Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek betonte, dass die Einhaltung der Maskenpflicht auch weiterhin regelmäßig überprüft werde: „Wir setzen in erster Linie auf die Vernunft der Fahrgäste. Das Personal der Verkehrsunternehmen erinnert laufend daran, beispielsweise per Durchsage, Mund und Nase zu bedecken. Außerdem überwachen zusätzliches Personal, Sicherheitsdienste und die Polizei, dass die Mund-Nasen-Bedeckung auch an Bahnhöfen, Haltestellen und in Servicecentern getragen wird.“

Das Bayerische Verkehrsministerium macht mit zahlreichen Kooperationspartnern seit Montag mit einer bayernweiten Plakataktion unter dem Motto „Dein Schutz schützt uns alle“ auf die neue Regelung aufmerksam. Zusammen mit den Partnern wollen Schreyer und Holetschek so das Bewusstsein für die wichtigen Hygieneregeln schärfen. „Die Kampagne ist sehr erfolgreich angelaufen“, so Schreyer. „Dass so viele Menschen eine Maske tragen, zeigt uns: Die Bürgerinnen und Bürger kennen die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung und halten sich auch daran. Das ist gut, denn so können wir uns gegenseitig schützen.“