DPolG Bundesvorstand tagte per Videokonferenz

22. April 2020 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Aktuelle gewerkschaftspolitische Themen, vor allem aber die Vorbereitung des 25. Bundeskongresses der DPolG standen auf der Tagesordnung eine Videokonferenz des Bundesvorstandes der DPolG. Aus dem Berliner Sitzungssaal debattierten Bundesvorsitzender Rainer Wendt und Bundesgeschäftsführer Sven-Erik Wecker die Lage mit den Mitgliedern des Gremiums.

Rainer Wendt: „Die Belastung der Kolleginnen und Kollegen ist derzeit enorm; die Situation ändert sich täglich. Die mitunter komplizierten rechtlichen Regelungen erschweren die Durchsetzung notwendiger Vorschriften. Glückicherweise halten sich die allermeisten Menschen an Abstandsregeln und andere Vorschriften, Probleme gibt es vor allem dort, wo die Rechtstreue auch in der Vergangenheit nicht sonderlich ausgeprägt war.“

Die DPolG erneuerte ihre Erwartung an die politische Führung, die notwendige Schutzausstattung für unsere Kolleginnen und Kollegen in ausreichendem Maße bereitzustellen. In den vergangenen Wochen sind viele Beschaffungsmaßnahmen erfolgreich gewesen, es hat sich aber gezeigt, dass die entsprechende Vorsorge sträflich vernachlässigt worden war. Rainer Wendt: „Wann auch immer diese Krise überstanden sein wird, darf es keine Rückkehr zur Tagesordnung ohne entsprechende Konsequenzen geben. Die Sicherheitsbehörden und staatliche Strukturen insgesamt müssen auf solche und andere Krisenfälle erheblich besser vorbereitet sein!“