Trotz Appell: Bergwachten mussten dreimal ausrücken

13. April 2020 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Innere Sicherheit | Drucken

Trotz des eindringlichen Appells der DRK Bergwacht Württemberg Orte zu meiden, wo eine Verletzung oder ein medizinischer Notfall einen schwierigen Abtransport erforderlich machen könnte, mussten die Bergretterinnen und Bergretter zu drei Einsätzen ausrücken.

Am Ostersamstag waren die Bergwachten Geislingen-Wiesensteig und Göppingen mit insgesamt 21 Rettern bei einer aufwändigen Such- und Rettungsaktion am Albtrauf bei Bad Überkingen (Landkreis Göppingen) gefordert. Zwei Frauen hatten sich in dem steilen Traufgelände verstiegen.

Am Ostersonntag mussten die Bergwachten von Heidenheim und Herbrechtingen mit 14 Bergrettern eine Rollstuhlfahrerin retten, die eine steile Böschung im Wildpark Eichert bei Heidenheim (Landkreis Heidenheim) hinabgestürzt war.

Ebenfalls am Ostersonntag retteten 12 Einsatzkräfte der Bergwachten Stuttgart und Esslingen einen Mountainbiker, der in einem steilen Waldgelände bei Reichenbach/Fils (Landkreis Esslingen) gestürzt war.

Alle Einsätze mussten aufgrund der erforderlichen Schutzmaßnahmen unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden.