GdP Saarland fordert monatliche, steuerfreie Risikozulage für saarländische Polizeibeschäftigte

31. März 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Saarland | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Landesbezirk Saarland, erkennt die Leistung der saarländischen Polizei in Zeiten der Corona-Krise an. Der Landesvorsitzende der GdP, David Maaß, bekräftigt: „Meine Kolleginnen und Kollegen leisten eine unaufgeregte und professionelle Arbeit und gewährleisten so auch in Krisenzeiten die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Saarland. Es ist abzusehen, dass unsere vom Personalabbau bereits gebeutelte Polizei in der fortschreitenden Pandemie personell weiter ausgedünnt werden wird.“
Die GdP fordert die Landesregierung um Tobias Hans (CDU) und Anke Rehlinger (SPD) auf, eine monatliche, steuerfreie Risikozulage für alle saarländischen Polizeibeschäftigten zu generieren, die den enormen Herausforderungen der Polizei in der Krise gerecht wird. Maaß weiter: „Die saarländischen Polizeibeschäftigten, die tagtäglich ein erhöhtes Risiko eingehen, sich selbst zu infizieren, verdienen eine finanzielle Anerkennung des Staates. Die allseits von der Politik mündlich gezollte Anerkennung würde durch die Sonderzahlung zu einer tatsächlichen Würdigung der harten Arbeit der Polizeibeschäftigten führen. Politisch definierte Systemrelevanz muss sich gerade in Krisenzeiten im Geldbeutel meiner Kolleginnen und Kollegen widerspiegeln!“