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Schlag gegen internationale Waffenhändler

Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) konnten in den vergangenen Tagen einen erfolgreichen Schlag gegen internationale Waffenhändler verzeichnen. Über 30 Lang- und Kurzwaffen sowie verschiedene Kriegswaffen konnten bei mehreren Durchsuchungen sichergestellt werden. Vorausgegangen war eine Information des österreichischen Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung zum Verkauf von zwei russischen Maschinenpistolen an einen Brandenburger.

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen sprach von einem großen Erfolg der Brandenburger Sicherheitsbehörden und einem guten Beispiel der internationalen Zusammenarbeit. „Staatsanwaltschaft und Polizei können stolz auf diesen erfolgreichen Schlag gegen den illegalen Waffenhandel sein. Sie haben gezeigt, wie wachsam wir in Brandenburg sind. Wir werden sehen, was die laufenden Ermittlungen noch an Ergebnissen zutage fördern. Aber schon jetzt steht fest, dass uns ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Brandenburger gelungen ist.“

Bei den Durchsuchungen wurden neben den zahlreichen Waffen auch verschiedene Devotionalien aus der NS-Zeit sichergestellt. Eine rechtsradikale Gesinnung der Täter sei daher durchaus naheliegend, so Stübgen. „Wir werden nicht zulassen, dass sich radikale Geister mit Waffen eindecken. Da kennen wir kein Pardon. Wir schützen die Menschen in unserem Land mit allen Mitteln gegen solche Bedrohungen.“