Herrmann wirbt bei Round-Table-Gespräch zur Inneren Sicherheit in Moskau

27. Februar 2020 | Themenbereich: Bayern | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat bei einem Round-Table-Gespräch zur Inneren Sicherheit in Moskau dafür geworben, die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Moskau bei der Bekämpfung von Kriminellen im Internet zu vertiefen. Herrmann lobte ausdrücklich die bisherige Zusammenarbeit zwischen Bayern und Moskau in vielen Bereichen der Inneren Sicherheit. Ein wesentliches gemeinsames Ziel sei etwa die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität. “Wir müssen aber auch Kriminellen im Netz noch effizienter das Handwerk legen. Und das können wir nur in länderübergreifender Zusammenarbeit, denn Onlinekriminalität macht nicht vor Landesgrenzen Halt”, argumentierte Herrmann. Zwischen der Bayerischen Polizei und der Moskauer Polizei gibt es bereits seit 1990 – und damit seit nunmehr 30 Jahren – Kontakte und fachlichen Austausch, zuletzt etwa zur Bekämpfung von Kinderpornografie im Netz. “Diese Zusammenarbeit wollen wir pflegen und weiter ausbauen”, so Herrmann.

An der von der Hanns-Seidel-Stiftung organisierten Gesprächsrunde nahmen unter anderem der Leiter der Abteilung für internationale Beziehungen der Hauptverwaltung Moskau des russischen Innenministeriums, Sergej Tatarnikow, und sein Stellvertreter, Wladimir Karaiwanow, sowie der deutsche Botschafter in der Russischen Föderation, Dr. Géza Andreas von Geyr, teil.