GdP-Bundesvorstand zu Thüringer Ministerpräsidentenwahl: Konsequenter Widerstand echter Demokraten jetzt Bürgerpflicht

6. Februar 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert die demokratischen Parteien in Thüringen auf, unverzüglich den Wählerwillen der Bevölkerung in stabile, politische Verhältnisse umzusetzen. Die unwürdige Taktiererei der AfD finde auf dem Rücken der Mehrheit der Menschen statt, die ihre Stimme für ein demokratisch regiertes Thüringen gegeben hätten, erklärte der Geschäftsführende GdP-Bundesvorstand am Donnerstag in Berlin.

Es sei schockierend, dass sich demokratische Parteien im Machtpoker auf einen riskanten Rechtsaußenkurs begeben haben, der nicht Schule machen dürfe. Offenbar hat dem Gewerkschaftsvorstand zufolge ein Teil der Landtagsabgeordneten nichts aus der Machtergreifung der Nationalsozialisten und ihrer Schreckensherrschaft gelernt. Jetzt sei konsequenter Widerstand echter Demokraten Bürgerpflicht.

In Zeiten zunehmender extremistischer Gewaltbereitschaft und menschenverachtender Hassbotschaften müsse die Polizei sich politischer Rückendeckung Gewiss sein. „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind kein Spielball nahezu täglicher wechselnder politischer Interessen. Die Gewährleistung der inneren Sicherheit braucht Kontinuität und Verlässlichkeit.“