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Gewalt ist und bleibt kein Mittel der politischen Auseinandersetzung

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts hat sich am Donnerstag (30. Januar 2020) gemeinsam mit dem Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., Andreas Breitner, persönlich über die durch den Anschlag auf das Vonovia-Büro in Kiel verursachten Schäden informiert und vor Ort mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesprochen.

“”Gewalt ist und bleibt in unserer Demokratie kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Legitimes politisches Engagement setzt die Akzeptanz des staatlichen Gewaltmonopols voraus””, erklärte Geerdts am Rande des Informationsbesuches.

Der Staatssekretär verurteilte das Verhalten der Attentäter scharf. Diese hätten ganz bewusst eine Sachbeschädigung begangen, und darüber hinaus durch die Verwendung von Brandbeschleunigern eine Gefährdung von Menschen in Kauf genommen.

Die Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten ihn berührt und betroffen gemacht: “”Die Täter haben ganz klar die Grenze des Erträglichen überschritten. Wer in unserer Demokratie Gewalt anwendet, der setzt sich nicht für eine bessere Gesellschaft ein, egal welches Ziel er oder sie angeblich verfolgt””, so Geerdts.