Belastungen bei Ermittlungen im Bereich Kinderpornographie reduzieren

16. Januar 2020 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt die Nutzung neuer digitaler Methoden zur Bekämpfung von Kinderpornographie, die nun in einem Pilotprojekt in Niedersachsen eingesetzt werden sollen. „Uns geht es darum, dass die Belastung der Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Bereich arbeiten, auf ein Mindestmaß reduziert wird“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff.

Geeignete Analysetechnik sei dabei ein wichtiger Baustein: „Wir begrüßen es, dass die künstliche Intelligenz in diesem Bereich jetzt getestet wird. Wenn unsere Kolleginnen und Kollegen dann am Ende tatsächlich weniger Dateien anschauen müssen, wird die extreme, dauerhafte Belastung unserer Kolleginnen und Kollegen reduziert. Verkürzt sich auch die Ermittlungsdauer, bedeutet dies, dass die Polizei im Kampf gegen Kinderpornographie schneller und effektiver handeln kann.“

Aus Sicht der GdP Niedersachsen müssen immer die geeignete technische Ausstattung, entsprechende rechtliche Grundlagen und ausreichend Fachpersonal ineinandergreifen, um die Kinderpornographie einzudämmen. „Wir finden es sehr gut, dass Niedersachsen beim Einsatz von Auswertungsmöglichkeiten mithilfe der künstlichen Intelligenz ein Vorreiter ist“, so Schilff abschließend.