Beförderungsstau bei der Kripo wird aufgelöst

22. Dezember 2019 | Themenbereich: Berlin, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Mit großer Beharrlichkeit und inhaltlichem Sachverstand hat insbesondere unsere aktuelle Personalratsvorsitzende im LKA, Peggy Simon, in ihrer BDK-Funktion als Sprecherin für Chancengleichheit dafür gesorgt, dass beispielsweise Stellenanhebungen und neu geschaffene Stellen für die Kripo insgesamt Beförderungsoptionen allein nach A11 stadtweit deutlich über 300 Kolleginnen und Kollegen treffen werden.
Seit 2017 haben wir uns mit viel Kraft und Ausdauer um die Beförderungssituation der Kriminalpolizei gekümmert, die nicht nur wir lange Zeit als desolat empfunden haben. Hierzu haben wir aus verschiedenen Blickwinkeln sowohl die Schutz- als auch die Kriminalpolizei behördenweit betrachtet. Unter anderem führte das zur Auswertung von Standzeiten vor Beförderungen, der grundsätzlichen Stellenstruktur beider Laufbahnzweige sowie der daraus resultierenden Beförderungschancen. Diese Analyse hat zu der Feststellung geführt, dass die Kriminalpolizei bei einer vergleichenden Betrachtung insgesamt geringere Entwicklungschancen bot.

Mit großer Beharrlichkeit und inhaltlichem Sachverstand hat insbesondere unsere aktuelle Personalratsvorsitzende im LKA, Peggy Simon, in ihrer BDK-Funktion als Sprecherin für Chancengleichheit dafür gesorgt, dass unsere Argumente zunehmend gewürdigt wurden. Deshalb gebührt an dieser Stelle auch ein Dank all denen, die uns immer wieder angehört, uns dabei offenbar auch zugehört haben und schließlich mit uns gemeinsam für eine Verbesserung der Stellensituation der Kripo eingetreten sind.

So sind bereits zahlreiche Ausschreibungen bei den Referaten Kriminalitätsbekämpfung vorgenommen worden, im LKA und den verbleibenden Referaten werden sie sehr sicher bald folgen. Die Stellenanhebungen und neu geschaffenen Stellen bringen für die Kripo insgesamt Beförderungsoptionen allein nach A11, die stadtweit deutlich über 300 Kolleginnen und Kollegen treffen werden.

Auch im kommenden Jahr sieht der Haushalt weitere Strukturverbesserungen bei der Stellensituation insgesamt vor. Wir freuen uns, dass nun ein guter Anfang gemacht ist und den Kolleginnen und Kollegen nach teilweise langem Warten die Wertschätzung entgegengebracht wird, die sie mit ihrem täglichen Einsatz verdient haben.