GdP Brandenburg fordert friedlichen und dialogbereiten Umgang

28. November 2019 | Themenbereich: Brandenburg, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Der Klimawandel kommt nicht, er ist schon da. Dringendes Handeln ist Tagesaufgabe. Es nützt nichts, die Probleme vor sich herzuschieben und mögliche Lösungen in die nächste Generation zu verlagern. Aber auch blanker, teilweise gewaltbereiter Aktionismus nützt nichts. Die Gewerkschaft der Polizei fordert statt Konfrontation mehr Dialog, konstruktives und schnelles Handeln durch die politisch Verantwortlichen und vor allem wechselseitiges Zuhören.

Andreas Schuster, GdP Landesbezirksvorsitzender: “Klimaschutz ist das eine, die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Lausitz das andere. Nur wenn es gelingt, sinnvoll im Dialog beides zusammenzuführen, kann es zu akzeptablen Lösungen kommen. Ein sofortiger Ausstieg aus der Braunkohle gefährdet nicht nur Arbeitsplätze, er gefährdet eine ganze Region. Ein ‘Weiter so’ gefährdet unsere Umwelt und die Generationen, die nach uns kommen. Wenn man auf Probleme aufmerksam machen will, dann friedlich und mit rechtsstaatlichen Mitteln.“

Die Gewerkschaft der Polizei wird im Rahmen der Einsatzbetreuung für unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort sein. Wir hoffen auf einen friedlichen Meinungsstreit und appellieren dringend, auf jegliche Formen von Gewalt zu verzichten.