Drohender Personalabbau abgewendet

22. November 2019 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Schleswig-Holstein | Drucken

Zur am Dienstag durch Schleswig-Holsteins Finanzministerin Heinold im Rahmen des Haushaltsentwurfs 2020 verkündeten Entscheidung der Landesregierung, dass 30 zusätzliche Stellen für die Bewachung des Polizeizentrums Eichhof und der PD AFB Eutin sowie 11 befristete Stellen zur Umsetzung des Projektes Rader Hochbrücke im Personalhaushalt zur Verfügung gestellt werden sollen, sagt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Torsten Jäger: „Das ist eine gute Entscheidung der Finanzministerin! Unsere vertraulichen Gespräche und überzeugenden Argumente wurden ernsthaft bewegt!“
Der GdP-Landesvorstand hatte bereits im August 2019 Gefahren für den Personalhaushalt der Landespolizei erkannt. Für die anfallende Mehrarbeit nach der Ausweitung der Geschwindigkeitskontrollen auf der Rader Hochbrücke war vom Landesvorstand ein Bedarf von Vollzeitstellen im zweistelligen Bereich als erforderlich angesehen worden.

Auch hatte die GdP nach erfolglosem Versuch des „Outsourcing“ auf die Notwendigkeit der Besetzung mit weit mehr als den bis dato kalkulierten 30 Vollzeitstellen für die erforderliche Bewachung der Liegenschaften in Eutin (PD AFB) und Kiel (Polizeizentrum Eichhof) hingewiesen.

Zunächst hatten die Stellenbesetzung aus dem Bestand und eine fehlende zusätzliche Stellenhinterlegung im Raum gestanden. Diese wären fatal gewesen für andere wichtige Aufgaben der Landespolizei. Deshalb waren seit August 2019 sofort enge und vertraute Gespräche mit der Hausspitze des Innenministeriums vereinbart worden. Das vertrauliche Gespräch des GdP-Landesvorsitzenden mit Innenstaatssekretär Torsten Geerdts, der die Hinweise in die Kabinettsbefassung einzubringen versprochen hatte, hat letztlich nicht unwesentlich zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen.