Herrmann beim ersten “Bayerischen IPA-Polizeifachtag

16. November 2019 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Heute hat in Bamberg der erste ‘Bayerische IPA-Polizeifachtag’ der International Police Association (IPA) stattgefunden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bezeichnete die Veranstaltung bei der Eröffnung als “eine hochkarätige internationale Fortbildung mit Sicherheitsexperten aus Bayern und europäischen Nachbarstaaten”. Vor rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich und Schweiz ging es um Themen wie ‘Cybercrime-Bekämpfung’, polizeiliche Herausforderungen bei Großveranstaltungen und die zunehmende IT-Vernetzung von Kraftfahrzeugen. Außerdem gab es Fachvorträge unter anderem zur Sicherheitslage in Frankreich und zum Germanwings-Absturz 2015 in Südfrankreich. “Alles hochspannende Themen”, fasste der Innenminister zusammen. Gerade bei der Kriminalitätsbekämpfung sei die internationale Zusammenarbeit unverzichtbar. “Vom Erfahrungsaustausch werden alle Polizeiexperten profitieren”, so Herrmann weiter. “Herzlichen Dank an die IPA-Verbindungsstellen Erlangen, Lindau am Bodensee und Neuburg an der Donau für die hervorragende Organisation des ersten Bayerischen IPA-Polizeifachtags!”

Die IPA ist die größte Berufsvereinigung der Welt mit rund 360.000 Mitgliedern in derzeit 68 Ländern. In Deutschland sind rund 60.000 Mitglieder in IPA-Landesgruppen organisiert. Allein in Bayern gibt es 30 IPA-Verbindungsstellen mit rund 10.000 Mitgliedern.

Die IPA ist eine überstaatliche Vereinigung für Polizeibeamte, die unabhängig von Religion und Weltanschauung den Gedanken- und Erfahrungsaustausch fördert. Sie steht für ein tolerantes Miteinander von Polizeibediensteten aus aller Welt und bietet eine ideale Plattform für einen bereichernden Austausch von Erfahrungen, Meinungen und Ansichten.