Staatssekretär hält Grußwort bei Benefizkonzert zugunsten des WEISSEN RINGS

29. Oktober 2019 | Themenbereich: Hessen, Innere Sicherheit | Drucken

Seit Jahrzenten ist der „WEISSE RING e. V.“ ein geschätzter Ratgeber und Partner der Hessischen Landesregierung und der hessischen Polizei. Dies unterstrich Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im Hesssichen Ministerium des Innern und für Sport, bei seinem Grußwort anläßlich des Benefizkonzerts des Bundesjuristenorchesters zugunsten des „WEISSEN RING e.V.“ im Schloss Johannisberg in Geisenheim.

„Geeint im Engagement für den Opferschutz“

„Der ‚WEISSE RING‘ fungiert als Rettungsanker und Unterstützer für Kriminalitätsopfer und nimmt auch bei der Verhütung von Straftaten neben den polizeilichen Maßnahmen eine zentrale Rolle ein. Geduldig, kompetent und einfühlsam nehmen sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer den Schicksalen von Kriminalitätsopfern an und füllen die Idee der Opferhilfe mit Leben, Tatkraft und Güte. Wir sind geeint in unserem Engagement für den Opferschutz und unterstützen daher gerne den Einsatz des ‚WEISSEN RINGS‘“, sagte Staatssekretär Dr. Stefan Heck.

Der gemeinnützige Verein hilft Opfern in Hessen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, Staatsangehörigkeit, sexueller Orientierung und politischer Überzeugung. Die Zusammenarbeit zwischen dem WEISSEN RING und der hessischen Polizei ist langjährig und vertrauensvoll. Auch aufgrund der engen Kooperation mit dem WEISSEN RING wurden Opferschutzbeauftragte und Opferschutzkoordinatoren in den Polizeipräsidien des Landes vor vielen Jahren installiert.
Entschlossene und nachhaltige Sicherheitspolitik

Wie der Staatssekretär betonte, sei der beste Opferschutz eine entschlossene und nachhaltige Sicherheitspolitik. Die Hessische Landesregierung hat die hessische Polizei in den vergangenen Jahren auf allen Ebenen gestärkt und investiert mit Rekordmitteln in die Innere Sicherheit. Unter Berücksichtigung der bereits initiierten Stellenzuwächse sowie der im Koalitionsvertrag vorgesehenen weiteren 750 Planstellen des Polizeivollzugsdienstes wird für nach 2022 die Anzahl von 16.040 Planstellen erwartet, was einem historischen Stellenplus von 16,5 Prozent seit 2014 entspricht. Die hessische Polizei ist somit aktuell wie auch künftig personell so stark ausgestattet wie nie zuvor.

Zusätzlich investiert das Land Hessen massiv in die Ausrüstung der Polizei. Im Doppelhaushalt 2018/2019 stehen für Fahrzeuge und Geräte weitere 136,7 Millionen Euro zur Verfügung. Knapp 19 Millionen Euro davon sind für neue Dienst- und Schutzbekleidung vorgesehen. Hinzu kommen zusätzliche drei Millionen Euro für die Ausstattung von Spezial- und operativen Einheiten.