GdP Saarland fordert massiven Personalaufbau zur Entlastung

19. Oktober 2019 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Saarland | Drucken

Großveranstaltungen, Demonstrationen, Schutz religiöser Einrichtungen – Die saarländische Polizei leistet in Zeiten der Personalnot und stetig wachsender Aufgaben schlicht und ergreifend Außergewöhnliches. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Landesbezirk Saarland, möchte sich daher auf diesem Wege bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihr überdurchschnittlich großes Engagement in Zeiten fehlender Sozialverträglichkeit des Berufes bedanken.

Der Landesvorsitzende der GdP, David Maaß, hierzu: „Es ist an der Zeit, unseren saarländischen Polizistinnen und Polizisten, die tagtäglich hochprofessionell und engagiert ihren Dienst verrichten, öffentlich meinen Dank auszusprechen! Während alle anderen Bundesländer teils massiv Personal aufbauen, baut das Saarland weiter Personal in der Polizei ab. Dieser Umstand führt zu einer enormen physischen und psychischen Belastung meiner Kolleginnen und Kollegen. Es ist nur menschlich, dass unverhältnismäßige Belastung irgendwann zur Resignation führt. In diesen Tagen merken wir, wie viele Spontan- und Sonderlagen gerade unsere Bereitschaftspolizei zu bewältigen hat, die derzeit gefühlt 24/7 in ihren Stiefeln ist. Auch in der Bereitschaftspolizei verzeichnen wir ein massives Personaldefizit. Unsere saarländische Polizei muss schleunigst wieder zum Investitionsschwerpunkt der Politik und personell so ausgestattet werden, dass meine Kolleginnen und Kollegen nicht krank werden. Die GdP fordert daher einen Personalaufbau auf 3.000 Polizistinnen und Polizisten bis 2030 – Im Sinne der Polizei, der Bevölkerung und der Politik!“