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„Die Sanierung des Landeskriminalamts wird endlos lange dauern“

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen befürchtet, dass die Sanierung des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen so wie sie jetzt geplant wird, endlos lange dauern wird: „Seit Jahrzehnten geht es um einen Neubau für das LKA, jetzt wird in einzelnen Bauabschnitten weitergeplant. Es gibt keinen Gesamtfertigstellungstermin. Das ist aus unserer Sicht das größte Problem“, kritisierte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff nach der Veröffentlichung einer Pressemitteilung des Finanzministeriums zu den LKA-Baumaßnahmen.
„Dass jetzt die Sanierung von einzelnen Gebäudeteilen im Jahr 2020 beginnen soll, ist offensichtlich das Ergebnis eines Ortstermins des LKA-Personalrats im September, bei dem sich Finanzminister Hilbers und Innenminister Pistorius die Liegenschaften persönlich angeschaut und die katastrophalen Zustände erläutert bekommen haben“, ergänzte Lutz Giersemehl, Vorsitzender der GdP-Bezirksgruppe LKA. „Allerdings bewahrheitet sich jetzt, was wir befürchtet haben. Die Beschäftigten werden in ihrer Arbeit langanhaltend beeinträchtigt sein“.

GdP-Landesvorsitzender Schilff: „Es ist problematisch, in Bauabschnitten vorzugehen. Das hat sich bereits in der Polizeidirektion Hannover gezeigt. Es wurde jahrelang hier und da saniert, und manche Bereiche sind immer noch marode.“ Die GdP Niedersachsen hatte im Mai dieses Jahres öffentlich auf die schlechten baulichen Zustände in vielen Dienststellen in ganz Niedersachsen hingewiesen und dies mit entsprechenden Fotos dokumentiert.